2001 zum Ersten....

Der "U-Wurf" ist da!


Der letzte Wurf liegt inzwischen fast ein Jahr zurück, meine "T's" kamen im Mai 2000 auf die Welt und feiern bald Geburtstag. Den hat der "S-Wurf" gerade hinter sich gebracht und einige Hunde haben sich sehr vielversprechend entwickelt.

Nachdem ich somit Anfang 2000 drei Würfe aufgezogen habe, wurde es im Sommer nach Abgabe der letzten Welpen sehr ruhig. Diese Ruhe ist aber andererseits notwendig, die Aufzucht und Sozialisierung der Welpen bedeutet einen enormen Zeitaufwand, selbst wenn die Hunde des Rudels sehr viel mit helfen. Die Gewöhnung an bestimmte Umwelteinflüsse muss aber gezielt durch den Züchter erfolgen. Ebenso natürlcih die Gewöhnung an Menschen, Kinder und andere Tiere.

Es ist eine verantwortungsvolle Aufgabe, die ich selber gerne immer wiederübernehme, aber zwischendurch genieße ich auch die "Ruhepausen" zwischen den Würfen, in denen man sich ganz ausführlich mit Interessenten und Besuchern unterhalten, neue Kontakte knüpfen kann. Und Ausstellungen besuchen.

Wenn Sie einmal vorbei schauen möchten, sind Sie jederzeit herzlich Willkommen. Bitte rufen Sie vorher kurz an, damit ich auch tatsächlich zu Hause bin. Auch wenn Sie keinen Welpen suchen, sondern nur etwas über diese schöne Rasse erfahren möchten oder sich von den Hunden und dem Wesen überzeugen wollen, sind Sie jederzeit in der Zuchtstätte von der Hohensyburg Willkommen.

Der U-Wurf

Am 02.02. 2001 wurden Kimberly of Majestics und Peppino von der Hohensyburg Mama und Papa meines U-Wurfes. Kimberly hatte bereits einen Wurf zu Beginn des letzten Jahres mit Nando - Dakota von Hiemrod, einem holländischen Rüden. In der Nacht schaffte sie es, der stattlichen Anzahl von 11 Babies auf die Welt zu helfen. Alle haben ein durchschnittliches Gewicht und sind topfit. Bis heute war es nicht notwendig, zu zu füttern, die Mama schafft es tatsächlich, ihre Babies allein zu versorgen.

Schon damals hatte ich den jetzt geplanten Wurf im Auge, leider war Peppino seinerzeit noch zu jung, so dass ich seinen "Einsatz" um ein Jahr verschieben musste. Die Hunde meines P-Wurfes bestechen ausnahmslos durch ihr besonders reines Weiß und durch ihr hervorragendes Wesen. Peppino ist ein sehr erfolgreicher Ausstellungsgänger und fast immer auf den vorderen Plätzen zu finden; ebenso wie sein Bruder Perry.

Diese beiden Hunden haben vollkommen unterschiedliche Blutlinien, so dass ich meiner Zuchtlinie treu bleibe. Ich bin in der glücklichen Lage, unter meinen eigenen Hunden inzwischen Tiere zu haben, die nur sehr weitläufig miteinander verwandt sind. Eine Situation, die man nur bei sehr wenigen Züchtern findet.

Nach der Geburt dieses großen Wurfes waren die Namen ein nicht unerhebliches Problem. 11 "U's" - ach herrje! Inzwischen habe ich gemeinsam mit den zukünftigen Besitzern auch diese Hürde genommen. Folgende Hohensyburg-U's werden zukünftig die Gegend unsicher machen: Die Mädchen:

Uljana, Ulana, Umira, Una Akita, Unique Snowflake, Urmel und Urielle von der Hohensyburg

und die "Jungs":

Uranus, Uris, Ursus und Ustyn von der Hohensyburg

. Herzlichen Dank an alle, die sich mit mir den Kopf über 11 Namen mit "U" zerbrochen haben. Ich werde bei den nächsten Würfen auf Euch zurück kommen - einfacher wird's sicher nicht....

Die stolze Mama

Kimberly of Majestics ist eine Tochter von Farah of Majestics (Why not White Alsatian Andusty x Emnestea Gioea vom Werntal) und Nicki of White Mountain Austria (Mansha's Mankota Kaswick x Falco von Finn), WT 14.12.97, 60 cm, HD-frei. Sie hat im 1999 die ZTP im BVWS bestanden, die als sehr anspruchsvoll gilt und für die die zukünftigen Hunde ein einwandfreies unerschrockenes Wesen mitbringen müssen.

Kimberly ist HD-frei. Im Zuchtbericht des BVWS heißt es: "Mittelgroß aufgebaute Hündin mit sehr guter Gesamtpigmentierung, sehr gute Ober- und Unterlinie. Sehr gute Vor- und Hinterhandwinkelung. Sehr gute Brustverhältnisse. Sehr gute Lage und Länge der Kruppe, Wesen fest und ausgeglichen" In der Wesensüberprüfung machte sie einen sehr guten Gesamteindruck."

Auch auf Ausstellungen war Kimberly bereits recht erfolgreich. 1999 wurde sie in der Offenen Klasse auf der Haupt-Zuchtausstellung des BVWS Vize-Bundessieger, d.h. sie belegte einen zweiten Platz von 8 Hündinnen.

Der stolze Papa

Peppino von der Hohensyburg (WT 05.07.98, 63,5 cm, HD-frei) stammt aus einer Verpaarung zwischen Starlight White Sunshine ("Sunny") und Crazy Charlie von Grandy. Auffällig bei allen Hunden des Wurfes ist das schöne Langstock sowie das bereits angesprochene extreme weiß mit einer pechschwarzen Pigmentierung. Peppino ist ein herausragender Rüde aus diesem Wurf und passt von seinen Linien hervorragend zu Kimberly, die eine komplett andere Abstammung aufweist. Gerade die Fellfarbe wird in diesem Wurf für eine weitere Integration der englischen Linie von Kimberly sorgen, die mit ein wenig Wildfärbung verbunden ist. Auch Peppino erfüllt sämtliche Zuchtvoraussetzungen, seine ZTP hat er im WSR Rheinland-Pfalz abgelegt, er ist ebenfalls HD-frei.

Bei Ausstellungen war er meistens weit vorne, sein größter Erfolg war der Sieg in der Offenen Klasse Langstock Rüden auf der EURO 2000 in Aachen. Dies war eine Gemeinschaftsausstellung mehrerer großer Vereine für Weiße Schäferhunde. In der OKL LST Rüden waren 15 Teilnehmer, die Peppino alle auf die Plätze verweisen konnte.

Kimberly's 11er Wurf macht Schlagzeilen!

Zur lokalen Presse habe ich eigentlich ein gutes Verhältnis und da 11 Welpen relativ selten sind, rief ich dort an. Einige Tage später war ein Foto eines der kleinen U's in der Zeitung. Allein dieses Foto bescherte mir bereits einige Anrufe, aber was danach kam, hätte ich mir nicht träumen lassen.

Den Anfang machte SAT 1, die mich um einen Drehtermin für einen kurzen Film im Nachmittagsteil baten. Dieser Termin war am 2. März, die Welpen waren gerade mal vier Wochen alt. Von diesem Wochenende stammen auch die "neuen" Welpenfotos. Es war aufregend, aber es wird sich wohl nie ändern, dass ich Interviews wie die Pest hasse. Die Hunde benahmen sich vorbildlich und freundlich.

Nur zwei Tage später, am Montag, kam die Bildzeitung, um Fotos und einen Bericht zu machen. Dieser Termin war weitaus anstrengender, denn es waren Perfektionisten am Werk. Der Welpenkorb wurde nach oben gebracht, da der Fotograf einen Raum mit besseren Lichtverhältnissen im Haus entdeckt hatte. Der Korb wäre ja nicht so dramatisch gewesen, aber als nächstes mussten noch 11 Welpen über eine enge Treppe transportiert werden. Und es wäre schließlich unnatürlich für die Rasse, wenn nicht die erwachsenen Weißen Schäferhunde auf Schritt und Tritt gefolgt wären. Wir gerieten alle ganz schön ins Schwitzen. Die Fotos selber waren nicht einfacher zu machen; 11 Welpen, die über den Korbrand schauen, mit Mama Kimberly im Hintergrund. Geduldig wurden die Kleinen immer wieder in den Korb gesetzt. Mit dem gleichen Eifer wie wir sie hinein setzten, krabbelten sie wieder heraus.

Der Bericht erschien bereits am nächsten Tag in der regionalen Ausgabe und am Mittwoch, am 7. März war sogar ein Foto meiner Kimberly deutschlandweit abgebildet. Momentan bemühe ich mich um die Rechte, den Artikel in die Homepage aufnehmen zu dürfen.

Nach dem Fototermin mit der Bildzeitung waren die Welpen allerdings so "geschafft", dass ich es vorzog, den Termin mit RTL, die sich für einen Kurzbeitrag angesagt hatten, abzusagen. Das Filmteam kam am nächsten Tag. Bisher ist der Bericht nicht gezeigt worden, er wird voraussichtlich in der nächsten Woche im Mittagsmagazin (Punkt 12) gezeigt.

Natürlich sorgte ein derartiges Medieninteresse dafür, dass das Telefon nicht mehr still stand. Die Kleinen werden zunehmend munterer und erfordern sehr viel Zeit, denn jetzt ist es notwendig, sie mit vielen Umwelteinflüssen vertraut zu machen. Trotz dieser ganzen Aufregung möchte ich aber weiterhin versuchen, Sie/Euch auf dieser Seite über die Entwicklung der Kleinen auf dem Laufenden zu halten.

Alle Welpen dieses Wurfes sind inzwischen vergeben. Wenn Sie aber Interesse haben, rufen Sie mich gerne an. Die unfreiwilligen "Stars" werden ja noch einige Wochen in meiner Zuchtstätte sein und auch später ist mir Besuch Willkommen.